Filmreview: Misfit

Zeichnung: Nadine Tulchevska

In „Misfit“ geht es um Julia, die zu Beginn des Filmes aus den USA nach Deutschland umzieht. Das macht sie traurig, weil sie dort in der Schule sehr gute Noten und viele Freunde hatte. Sie wurde in ihrer Schulzeit sogar dreimal zur „Schönheitskönigin“ gewählt und hat einen erfolgreichen YouTube-Kanal.

An ihrem ersten Tag in der Schule in Deutschland lernt sie schnell die verschiedenen Cliquen kennen, unter anderem die „VIP Squad“, deren Anführerin, Stella, ihr den Spitznamen „Misfit“ verpasst. Die meisten anderen ignorieren sie einigermaßen, bis die Schulleiterin auf einem großen Bildschirm im Flur ein YouTube-Video von Julia abspielt, in dem sie singt. Stella sieht sie von da an als ernsthafte Konkurrenz für „Humboldts Supertalent“ an, einen Preis, den beide unbedingt gewinnen möchten. Während es für Stella nur um die Aufmerksamkeit geht, möchte Julia wegen des Preises siegen: Es geht um die Rückkehr nach Amerika.

Insgesamt ist der Film trotz einigen schlechten Schauspielern sehenswert, authentisch und bietet wohl für jeden die Möglichkeit, sich in mindestens eine der Figuren hineinversetzen zu können.

Constantin Birken

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