Wie Corona Sport und Hobbys beeinflusst

Zeichnung: Mina Pütz

„Wir sind alle froh darüber, dass wir wieder Trainieren können!“ So, oder so ähnlich war die Reaktion bei vielen Trainern der Jugendmannschaften in Würselen kurz vor den Sommerferien. Aber wie fing das alles an?
Am 08.03.2020 war der letzte Spieltag der Bundesliga mit Zuschauern. Am darauffolgenden Mittwoch hieß es für das Rheinderby Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln schon: Geisterspiel! Das heißt: keine Fans im Stadion erlaubt. Danach monatelanger Stillstand nicht nur für die Bundesliga, sondern auch für die darunter folgenden Ligen einschließlich der Kreisliga. Auch andere Sportarten mussten eine Zwangspause einlegen.
Für Alemannia Aachen (Regionalliga West) war wie für die Bundesliga das letzte Spiel mit Fans am 08.03.2020. Bei dem Meisterschaftsspiel gegen Oberhausen trennten sich die Teams 1 zu 1 bevor es in die lange Corona-Pause ging. Lange war unklar ob, und welche Ligen ihre Saison zu Ende spielen werden. Vor allem finanziell kamen selbst große Bundesliga-Vereine in Schwierigkeiten, sodass sogar Gehaltskürzungen bei Spielern vorgenommen werden mussten. Es ging zur Zeit des Lockdowns nur ums Überstehen der Zwangspause.
Aber wie sah das ganze bei unseren Vereinen aus Würselen aus?
Erst Mitte August konnten die Fußballteams aus Würselen wieder Testspiele absolvieren. Noch lief alles nicht ganz rund, aber von Spiel zu Spiel kamen die Mannschaften wieder in den normalen Spielbetrieb rein. Zwar durfte nicht die ganze Mannschaft gleichzeitig in die Kabine, allerdings waren alle froh wieder spielen zu können und endlich einen geregelten Spielplan zu haben. Allerdings sind jetzt mindestens für den kompletten November alle Spiele abgesagt und auch trainiert werden darf nur noch alleine, was bei solch einem Mannschaftssport wenig Sinn ergibt. Also heißt es für den kompletten Amatuersport seit dem 1.11.2020 wieder: Lockdown!
Auch das Tanzen in unserer Region musste für eine Zeit lang komplett aufhören. Als es dann weiter ging, mussten alle Tänzer:innen Abstand halten und die Tanzlehrerin durfte nur mit reichlich Abstand zu den Schüler:innen diese verbessern.
Was Sport und Hobbys angeht, befinden wir uns zur Zeit also erneut in einer Art Lockdown, wie es im Frühling und auch teils im Sommer der Fall war. „Wir hoffen, dass wir bald wieder spielen können und dann den Titel in unserer Liga holen können.“ So einer der Trainer aus Bardenberg.

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